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	<title>Allgemeines | Ewa Ernst-Dziedzic</title>
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	<description>Politologin und Philosophin</description>
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	<title>Allgemeines | Ewa Ernst-Dziedzic</title>
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		<title>Wofür ich meine Arbeit liebe</title>
		<link>https://ewaernst.at/wofur-ich-meine-arbeit-liebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ewa Ernst-Dziedzic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2022 11:13:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Wofür ich meine Arbeit liebe ist v.a. der Austausch mit interessanten Menschen mit spannenden Perspektiven, denn Weitblick kann es nie genug geben. Die letzten 3 Tage waren besonders intensiv: Danke an die Taiwanesische Missionschefin Katharine Chang für den Besuch im Österreichischen Parlament &#8211; es ist mir stets wichtig zu wissen, welche geopolitischen Entwicklungen es in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wofür ich meine
Arbeit liebe ist v.a. der Austausch mit interessanten Menschen mit spannenden
Perspektiven, denn Weitblick kann es nie genug geben. Die letzten 3 Tage waren
besonders intensiv: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke an die
Taiwanesische Missionschefin Katharine Chang für den Besuch im Österreichischen Parlament &#8211; es ist mir stets wichtig zu
wissen, welche geopolitischen Entwicklungen es in der asiatischen Region gibt.
Am Rande vom Plenum gab es auch einen Austausch mit der parlamentarischen
Freundschaftsgruppe Zentralasien, die gerade in Österreich
auf Besuch ist. Kontrolle des Budgetvollzugs und Gewaltenteilung, Maßnahmen
gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, wirtschaftliche Kooperation nach Europa und
natürlich der Krieg Russlands in der Ukraine waren Themen, die wir
diskutierten. Des Weiteren habe ich einen iranischen Filmemacher getroffen, der
3 Monate in Haft war und seine traurige Geschichte erzählt, um aufzurütteln,
was das iranische Regime mit Menschen macht. Bereits zum wiederholten Mal lud
ich auch die iranische Community ins Parlament ein, bevor wir im Plenum die
Situation im Land diskutieren. Dann waren noch die engagierten Frauen vom Chor
für Menschenrechte „Gegenstimmen“ zu Besuch. Die wunderbare
Nurten Yilmaz hielt ihre letzte Rede vor der Pensionierung und darauf galt es
natürlich anzustoßen. Nach 3 Sitzungstagen gab es dann schließlich auch die
Eröffnungsfeier im neu renovierten Parlament am Ring, wo wir ab Jänner wieder
tagen werden. Am Rande dieser habe ich mit der Menschenrechtssprecherin des
Koalitionspartners gleich Pläne für 2023 geschmiedet. Alles in allem:
langweilig wird mir nie, aber das ist gut so.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Inklusion statt Ausgrenzung</title>
		<link>https://ewaernst.at/inklusion-statt-ausgrenzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ewa Ernst-Dziedzic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2022 12:29:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[LGBTIQ]]></category>
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					<description><![CDATA[Inklusion statt Ausgrenzung oder seit mehr als 30 Jahren findet jedes Jahr am 1. Dezember der WeltAidsTag statt. Der Tag dient v.a. dazu, der zahlreichen Opfer der Krankheit zu gedenken, die Rechte HIV-positiver Menschen weltweit in den Blickpunkt zu rücken und auf bestehende Defizite im Umgang mit der Infektionskrankheit aufmerksam zu machen. Noch immer ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Inklusion statt
Ausgrenzung oder seit mehr als 30 Jahren findet jedes Jahr am 1. Dezember der WeltAidsTag statt. Der Tag dient v.a. dazu, der zahlreichen
Opfer der Krankheit zu gedenken, die Rechte HIV-positiver Menschen weltweit in
den Blickpunkt zu rücken und auf bestehende Defizite im Umgang mit der
Infektionskrankheit aufmerksam zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch immer ist es
so, dass Personen mit HIV/AIDS in ihrem Lebensumfeld und in der Arbeitswelt
diskriminiert und stigmatisiert werden. Wir sollten jedoch das Virus bekämpfen
und nicht die davon betroffenen Menschen. Ich sage: Setzen wir dem Tabu mehr
als 40 Jahre nach dem Auftauchen der Krankheit endlich ein Ende. Neben
gezielten und kostenfreien Testangeboten braucht es dazu mehr Aufklärung und
sexuelle Bildung. Der Schutz vor dem Virus darf dabei nicht vom Geldbörsel
abhängen. Ich fordere daher einen niederschwelligen Zugang zur
Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP). Wichtig hierfür ist das Wissen darüber,
welcher Bedarf in Österreich vorhanden ist. Das ist somit die nächste
Baustelle, der ich mich politisch widme &#8211; Prävention ohne Hürden ist hier unser
Auftrag. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Verantwortung einfordern</title>
		<link>https://ewaernst.at/verantwortung-einfordern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ewa Ernst-Dziedzic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2022 16:29:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte & Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Verantwortung einfordern oder die Produkte, die wir konsumieren &#8211; Autos, Handys, Kleidung, Kosmetik &#8211; haben lange Lieferketten. Oft werden innerhalb dieser Menschenrechte, Umwelt- und Sicherheitsstandards missachtet. Mit der Herstellung geht oft Ausbeutung &#38; Vertreibung einher. Am Ende stellt sich die Frage: Wer ist verantwortlich? Wer haftet dafür? Die Zulieferbetriebe oder die Unternehmen, die die Endprodukte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Verantwortung
einfordern oder die Produkte, die wir konsumieren &#8211; Autos, Handys, Kleidung,
Kosmetik &#8211; haben lange Lieferketten. Oft werden innerhalb dieser Menschenrechte, Umwelt- und
Sicherheitsstandards missachtet. Mit der Herstellung geht oft Ausbeutung &amp;
Vertreibung einher. Am Ende stellt sich die Frage: Wer ist verantwortlich? Wer
haftet dafür? Die Zulieferbetriebe oder die Unternehmen, die die Endprodukte
zusammensetzen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf all das
aufmerksam zu machen, besuchten uns Carolina de Moura, Danilo Chammas aus
Brasilien und Herbert Wasserbauer von der Dreikönigsaktion im Parlament. Sie
präsentierten den Dokumentarfilm „The illusion of abundance“ in dem es um den
Bruch des Bergwerkdamms von Brumadinho in Brasilien geht. Bei
diesem Unglück wurde eine ganze Gemeinde von toxischem Schlamm überrollt. Dabei
wurden 270 Menschen getötet. Dabei war der betreibenden Firma Vale schon lange
klar, dass der Damm nicht stabil war. Der Dammbruch war nicht der erste
Vorfall. Zertifiziert wurde die Sicherheit des Dammes von TÜV Süd. Während
Gerichtsverfahren noch laufen, ist schon jetzt klar, dass dieser Unfall auf
Grund grober Fahrlässigkeit auf Kosten von Menschenleben entstanden ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo liegt nun die
Verantwortung? Bei den direkt handelnden Unternehmen oder bei den Unternehmen,
die Produkte mit der Zutat „Menschenrechtsverletzung“ weiter verarbeiten? Liegt
die Verantwortung bei Konsument*innen, die diese Produkte kaufen, oder bei
Politiker*innen, die diese Produktionsstandards erst zulassen? Tatsache ist,
wir alle dürfen die Augen vor diesen Menschenrechtsverletzungen nicht
verschließen. Als Politiker*innen ist es unsere Aufgabe, Rahmenbedingungen und
rechtliche Verbindlichkeiten zu schaffen, sodass Unternehmen für solche Vorfälle
zur Rechenschaft gezogen werden (können) und in Zukunft keine Menschen für die
Herstellung von unseren Produkten sterben. Dazu braucht es ein starkes Lieferkettengesetz, sowie verbindliche internationale Übereinkünfte,
die den Schutz der Menschenrechte sicherstellen und vor Profite stellen. Für
uns alle gilt: Hinschauen und hinterfragen, statt blind konsumieren. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>internationaler Mädchentag</title>
		<link>https://ewaernst.at/internationaler-madchentag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ewa Ernst-Dziedzic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2022 11:14:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte & Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der internationale Mädchentag ist ein Grund zur Freude über all die wunderbaren jungen Frauen weltweit und gleichzeitig ein Grund, um sich vor Augen zu halten, was es noch alles zu tun gibt, damit diese in Freiheit &#38; Sicherheit leben können. Zusammengefasst: Mädchen und später Frauen führen heutzutage noch immer global gesehen oft ein Leben zweiter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der internationale
Mädchentag ist ein Grund zur Freude über all die wunderbaren jungen Frauen
weltweit und gleichzeitig ein Grund, um sich vor Augen zu halten, was es noch
alles zu tun gibt, damit diese in Freiheit &amp; Sicherheit leben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammengefasst:
Mädchen und später Frauen führen heutzutage noch immer global gesehen oft ein
Leben zweiter Klasse. Das beginnt damit, dass Mädchen weniger zu essen
bekommen und seltener zum Arzt / zur Ärztin gebracht werden. Ihnen wird oft Bildung vorenthalten, erschreckend viele von ihnen werden
noch immer zwangsverheiratet und gezwungen, Kinder zu bekommen. Von allen auf
der Welt lebenden Frauen wurden 630 Millionen Mädchen unter 18 Jahren
verheiratet. Hinzu kommt: Millionen Mädchen sind Gewalt oder gefährlichen
Traditionen, wie der weiblichen Genitalverstümmelung ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich:
Überall auf der Welt werden Mädchen aufgrund herrschender
Geschlechterstereotypen immer noch in bestimmte Rollen gezwängt und so an ihrer
persönlichen Entfaltung verhindert. Außerdem sind sie weit häufiger Opfer von
sexuellen Übergriffen, Gewalt und Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts.
In Ländern wie der Türkei ist die Anzahl der Femizide skandalös,
genauso wie der Austritt von Präsident Erdogan aus der Istanbul-Konvention.
Morde werden auch an weiblichen Babys verübt: In Indien gelten Mädchen vielen
als Last und Fluch. Denn wer Töchter hat, muss sie mit einer Mitgift
ausstatten, die sich arme Familien nicht leisten können. Jedes Jahr werden in
Indien deshalb rund 25.000 Mädchen nach der Geburt getötet. Untragbare Zahlen.
Leider wieder aktueller geworden: Gerade in Kriegs,- und Krisengebieten, aber
auch auf der Flucht, sind Mädchen und junge Frauen im besonderem Maße Gewalt
ausgesetzt. Hier müssen wir ansetzen, hier braucht es besonderen Schutz. Unsere
Solidarität brauchen gerade auch die jungen Frauen im Iran, die um ihre Selbstbestimmung
kämpfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bildung als Basis:
Besonders schlimm finde ich, dass weltweit immer noch 34 Millionen (sic!)
Mädchen im Grundschulalter keinen Zugang zu Bildungseinrichtungen haben. In
Ländern wie Afghanistan werden sie aktuell wieder aus diesen verjagt.
Organisationen wie UNICEF wissen: Keine andere Investition schützt Mädchen vor Diskriminierung, Ausbeutung und Gefahren wie AIDS so
wirkungsvoll wie Bildung. Der Ausschluss davon drängt junge Frauen und Mädchen
noch mehr in die Abhängigkeit und entzieht ihnen Chancen auf ein
selbstbestimmtes Leben. Chancengleichheit beim Zugang zur Bildung ist deshalb
die Grundlage für die Unabhängigkeit, ihr Leben lang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem:
Mädchen sind unsere Zukunft. Ihre Rechte sind ein Gradmesser dafür, wie
egalitär unsere Gesellschaften sind. Es ist zweifelsohne die Aufgabe der
Politik Chancengleichheit herzustellen. Es ist enorm wichtig, dass
wir alle Fähigkeiten von Mädchen bewusst fördern. Ich freue mich immer sehr,
durch meine außenpolitische Arbeit mit so vielen unterschiedlichen Mädchen
weltweit in Kontakt zu kommen. Der Ansatz, auf Mädchen- bzw. Frauenpower zu
setzen, funktioniert international. Unser Job ist es, länderübergreifend
Mädchen Zukunftsperspektiven zu bieten. Die Förderung von jungen Frauen bleibt
deshalb weiterhin ein Schwerpunkt meiner Arbeit, über Ländergrenzen hinweg. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Mehr als dreizehn Frauen</title>
		<link>https://ewaernst.at/mehr-als-dreizehn-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ewa Ernst-Dziedzic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2022 13:24:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als dreizehn Frauen nahmen die Einladung ins Parlament an und erzählten von ihren beeindruckenden Lebensläufen. Die Stimmung war machtvoll, wie magisch. Manchmal ist es unsere Aufgabe als Abgeordnete Räume zu öffnen und zuzuhören. Dieses Mal war die Theaterregisseurin Anna Badora zu Gast, die Interviews mit 13 besonderen Frauen geführt und im Buch „Dreizehn Leben“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mehr als dreizehn Frauen nahmen die
Einladung ins Parlament an und erzählten von ihren beeindruckenden
Lebensläufen. Die Stimmung war machtvoll, wie magisch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal ist es unsere Aufgabe als
Abgeordnete Räume zu öffnen und zuzuhören. Dieses
Mal war die Theaterregisseurin Anna Badora zu Gast, die Interviews mit 13
besonderen Frauen geführt und im Buch „Dreizehn Leben“ portraitiert hat. Sie
haben uns alle im Publikum mit ihrem internationalen Wirken beeindruckt. Aus
völlig unterschiedlichen Metiers und Milieus stammend, haben sie eines
gemeinsam: Sie alle sind ihren Träumen und Berufungen gefolgt und sind dafür
neue Wege abseits der ausgetretenen Pfade gegangen. Jetzt wollen sie ihre
Privilegien weitergeben und dazu nutzen, die Welt für andere besser zu machen.
Genau das verbündet uns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war ein Abend voller wunderbarer
Frauen &amp; Eindrücke &#8211; unter anderen mit der ersten österreichischen
Bundeskanzlerin a.d. Brigitte Bierlein, der Pianistin Alma Deutscher,
Weltraumarchitektin mit einer Nachricht aus dem All Barbara Imhof,
Sozialwissenschaftlerin Edith Schlaffer, Universitätsdirektorin und
Sozialanthropologin Shalini Randeria, Stadtarchitektin Katja Schechtner,
Ashoka-Geschäftsführerin Marie Ringler, Journalistin und ehem. Präsidentin der
Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler und der Rapperin Esra Özmen.
Spätestens als Alma und Esra zwecks musikalischer Auflockerung Klassik und Rap
zum Besten gaben, war allen klar: The Future ist Female.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1573</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Kein fleisch</title>
		<link>https://ewaernst.at/kein-fleisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ewa Ernst-Dziedzic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2022 12:46:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurze Durchsage oder seit 28 Jahren esse ich kein Fleisch. Ich habe nie ein Thema daraus gemacht und bei Fisch öfter eine Ausnahme. Ich habe jetzt beschlossen VEGAN zu leben und mache es zum Thema, weil das, was wir den Tieren und der gesamten Umwelt mittlerweile antun, für mich untragbar geworden ist. Durch konventionelle Massentierhaltung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kurze Durchsage oder seit 28 Jahren
esse ich kein Fleisch. Ich habe nie ein Thema daraus gemacht und bei Fisch
öfter eine Ausnahme. Ich habe jetzt beschlossen VEGAN zu leben und mache es zum
Thema, weil das, was wir den Tieren und der gesamten Umwelt mittlerweile antun,
für mich untragbar geworden ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch konventionelle
Massentierhaltung werden klimaschädliche Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid,
Methan und Lachgas freigesetzt. Weniger Tierhaltung bedeutet weniger Tierleid,
weniger Emissionen, weniger Ressourcenverbrauch, weniger Transporte, weniger
Stromverbrauch und mehr freies Ackerland. Jede*r Veganer*in spart laut Studien
jährlich zwei Tonnen an Treibhausgasen. Prognosen für 2050 sagen bei
derzeitigem Verbrauch von Fleisch und anderen tierischen Produkten einen
Anstieg von 80 % der weltweiten Emissionen voraus. Hinzu kommt: Für unseren
Fleischkonsum sterben weltweit jährlich 56 Milliarden Tiere, Meeresbewohner
nicht eingerechnet. Die heutige Intensivtierhaltung betrachtet Tiere als reines
Mittel zum Zweck, mit allen damit einhergehenden Grausamkeiten. Die
Tierquälerei ist offenkundig: wirtschaftliche Zwänge, trügerische Siegel, ein
System der Ausbeutung ohne Grenzen. Eine Verindustrialisierung der Tiere, die
ausschließlich auf Gier und Gewinn ausgerichtet ist, kann für niemanden gut
sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ich das schreibe: Nichts haben
wir so sehr selbst in der Hand wie das, was wir täglich konsumieren. Ich habe
in der Politik stets den Grundsatz verfolgt, zuerst selbst die Veränderung zu
sein, die ich bewirken will. Mit meinem Konsum bestimme ich durch Nachfrage das
Angebot am Markt. Ich freue mich deshalb über meine Entscheidung. Entscheiden
muss das jede*r natürlich selbst, aber vielleicht ist es eine Anregung zum
Nachdenken.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1495</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Neun Jahre ohne Aufschub</title>
		<link>https://ewaernst.at/neun-jahre-ohne-aufschub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ewa Ernst-Dziedzic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2021 14:18:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit physikalischen Gesetzen kann man nicht verhandeln &#8211; wir sind am Ende, wenn wir nicht radikal umkehren. Die Klima-Katastrophe&#160; steht in der Tür. Sie scheint bereit, mit der Menschheit abzurechnen. Es klingt wie ein letzter Hilfeschrei, die aktuelle Berechnung des Weltklimarats, wonach wir bereits 2030 mit einer 1,5 Grad Erwärmung rechnen müssen. Bei uns sollen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit physikalischen Gesetzen kann man nicht verhandeln &#8211; wir
sind am Ende, wenn wir nicht radikal umkehren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Klima-Katastrophe&nbsp;
steht in der Tür. Sie scheint bereit, mit der Menschheit abzurechnen. Es
klingt wie ein letzter Hilfeschrei, die aktuelle Berechnung des Weltklimarats,
wonach wir bereits 2030 mit einer 1,5 Grad Erwärmung rechnen müssen. Bei uns
sollen es bis 2100 sogar 5 Grad mehr werden, aber Hauptsache Österreich ist
Europameister im Bodenverbrauch &#8211; 16 Fußballfelder werden täglich zugebaut und
für immer zerstört. Der Bericht des Weltklimarats (#IPCC) zur Erderhitzung ist
erschütternd und gleichzeitig ein dramatischer Appell zum Handeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist schon lange eine wissenschaftlich gesicherte Tatsache:
Wir sind dabei, unsere Lebensgrundlage zu zerstören und stehen bereits an der
Kippe. Wer von den weltweiten Entscheidungsträger*innen jetzt noch den Kopf in
den mittlerweile viel zu heiß gewordenen Sand steckt, begeht ein Verbrechen an
zukünftigen Generationen. Die Verantwortung auf andere abschieben, ist schlicht
feig und unverantwortlich. Jedes Land muss seinen Teil dazu beitragen, um die
drohende Klimakatastrophe ein Stück weit (sic!) aufzuhalten. Für Österreich heißt
das: Konsequent das Regierungsprogramm auf dem Weg zur Klimaneutralität 2040
abarbeiten. Die Blockade der ÖVP, die Betonparolen der SPÖ, das
gewinnorientierte Wegsehen der NEOS und das naive Verneinen des Klimawandels
der FPÖ ist allesamt ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Die Politik hat die
Verpflichtung, die Realität als solche anzuerkennen und muss mutige
Entscheidungen treffen &#8211; alles andere ist Leichtsinn, der Preis dafür unser
Leben. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1170</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Das Steinzeit-Denken gefährdet uns alle</title>
		<link>https://ewaernst.at/das-steinzeit-denken-gefahrdet-uns-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ewa Ernst-Dziedzic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2021 11:22:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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					<description><![CDATA[Die letzten 7 Monate haben wir einige der extremsten Wetterphänomene seit Beginn der Aufzeichnungen gesehen. Es ist 5 nach 12. Im Frühjahr dieses Jahres ist Texas eingefroren, nachdem eine Kältewelle über einen der wärmsten Staaten der USA gerollt ist (Rekordtief von -19° C, das wurde zuletzt vor 72 Jahren gemessen). Die Folge waren mindestens 151 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die letzten 7 Monate haben wir einige
der extremsten Wetterphänomene seit Beginn der Aufzeichnungen gesehen. Es ist 5
nach 12.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Im Frühjahr dieses Jahres ist Texas eingefroren,
nachdem eine Kältewelle über einen der wärmsten Staaten der USA gerollt ist
(Rekordtief von -19° C, das wurde zuletzt vor 72 Jahren gemessen). Die Folge
waren mindestens 151 Tote und fast 200 Milliarden Dollar Schäden in Texas
allein.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Im April wütete für 18 Tage Super-Typhoon Surigae
mit einer Höchstgeschwindigkeit von 307 km/h (beschleunigte dabei
explosionsartig von 170km/h auf 307km/h in gerade mal 36 Stunden) über den
Pazifik. 10 Menschen starben, 8 wurden vermisst und Schäden in Höhe von ca. 200
Millionen Dollar entstanden in der Region. Er gilt als einer der stärksten
Stürme, die je im Pazifik aufgezeichnet wurden.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Ende Juni brach eine Hitzewelle über der nördlichen
Hemisphäre herein. Mit Temperaturen in Kanada von bis zu 49,6° C. Die Stadt
Lytton in British Columbia wurde dabei fast komplett durch Feuer zerstört. Mehr
als 800 Menschen starben direkt an den Folgen der Hitze und diese Zahl steigt
weiter. Zusätzlich wurde offenbart, wie anfällig Infrastruktur gegenüber
extremer Hitze ist, denn Straßen und Stromleitungen schmolzen und brachen unter
der Belastung. Klimaanlagen wurden in den USA zur Mangelware und erlebten anschließend
einen Preisboom. Die hohe Belastung des Stromnetzes führte in New York zu einem
Appell an die Bevölkerung, ihren Strom komplett abzuschalten.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Seit 8. Juli rollt nun auch in Zentralasien eine
weitere Hitzewelle über den Kontinent mit 47° C in Kerki, Turkmenistan. Zum
Vergleich, ab einer Temperatur von 28° C bekommen wir Probleme mit der Akklimatisierung
(„Wet Bulb Temperature“), diese Gegenden auf der Welt werden also zunehmend
extrem menschenfeindlich. Bilder, die Touristen-Hotspots in der Türkei in
Flammen zeigen, gehen gerade um die Welt, während der Mittelmeerraum (besonders
die Türkei, Süditalien und Griechenland) als Ganzes einen Sommer in extremer
Hitze sondergleichen erlebt.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Auch in Mitteleuropa haben wir miterlebt, wie uns das
Klima im Juli etliche Wochen andauernder Gewitter(-Gefahr) und riesige
Wassermengen beschert hat. Allein in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen
starben mindestens 160 Menschen durch die mittlerweile historischen
Überflutungen, die teilweise ganze Dörfer damit bedrohten, sie komplett von der
Landkarte zu schwemmen. Liege, eine 200.000 Einwohner Stadt in Belgien, musste
zeitweise evakuiert werden, da die Schutzmaßnahmen den Wassermengen nicht
standhielten.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Der sogenannte Jetstream, der die Hoch- und Tieffelder
über den Planeten verschiebt, ist durch die Erwärmung der Pole (und den dadurch
fehlenden Temperaturunterschied zum Äquator) zum Stillstand gekommen und die
Felder bleiben stehen. Das Resultat sind längere Perioden von Hitze oder Regen.
Wetterextreme wie diese führen auf unserer Erde jedenfalls zu zunehmend größer
werdenden Problemen, die unaufhaltsam werden.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>2020 veröffentlichten Forscher*innen eine Studie,
in der prognostiziert wurde, dass ohne Maßnahmen, die den Klimawandel
einschränken oder aufhalten würden, in den nächsten 50 Jahren bis zu einem
Drittel der Weltbevölkerung in Gegenden wohnen würden, deren jährliche
Durchschnittstemperatur höher als 29° C betragen würde. Diese fand man damals
nur auf 0,8% der Erdoberfläche (vor allem in der Sahara). Es gibt derzeit noch
keine verlässlichen Studien zum Thema Klimaflüchtlinge, aber man geht davon
aus, dass etwa zwischen 2008 und 2016 jährlich durchschnittlich ca. 14
Millionen Menschen Schutz vor Unwettern, Stürmen und Überschwemmungen gesucht
haben. Ende 2007 prognostizierte die Internationale Organisation für Migration
(IOM) für 2050 ca. 200 Millionen Klimaflüchtlinge.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>In den USA wurden mit 7. Juli 32.462 Wald- und
Buschbrände registriert. Jährlich liegt der Durchschnitt bei knapp weniger als
29 Tausend. Eine weitere Hitzewelle soll dieses Wochenende beginnen. Als Folge
der Hitze Ende Juni/Anfang Juli geht man davon aus, dass eine Milliarde
Meerestiere vor der Küste Kanadas und der nordwestlichen USA gestorben sind.
Was kurzzeitig zu einer Verschlechterung der Wasserqualität führte, wodurch
Sonnenstrahlen das Seegras nicht mehr erreichten.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">WAS TUN WIR? Wegsehen, weitgehend
noch immer wegsehen. In den meisten Bereichen unseres Lebens läuft weiterhin
„Business as usual“. Die Mega-Reichen à la Bezos und Musk liefern sich einen
Wettlauf zum Mars und machen den Anschein, als würden Sie unseren Planeten
hinter sich lassen wollen. In Europa streitet Deutschland über eine Geschwindigkeitsbeschränkung
auf Autobahnen, während wir in Österreich planen, neue Autobahnen durch
Naturschutzgebiete zu bauen. Die Realität, die sich vor unserer Haustür
abspielt, bei der die Erde beginnt, uns auszuschwitzen oder auszuschwemmen,
scheint an den Unternehmen und der Industrie vorbeizugehen, solange ihre
Bilanzen weiter stimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich will, dass ihr in Panik geratet,
sagte Greta Thunberg vor 2 Jahren. Sind wir das? Mitnichten. Die Ignoranz, die
Arroganz, die Realitätsverweigerung in Bezug auf die sich anbahnende
Katastrophe begleiten die Politik weltweit und weiterhin. Da helfen auch nicht
14.000 Wissenschaftler*innen, die verzweifelt vor dem Kollaps warnen. Fakt ist:
Das Klimaproblem ist ein menschengeschaffenes und nur wir können es lösen. Als
erstes benötigt es einen kollektiven Aufwand, unsere Philosophie des endlosen
Wachstums in einer endlichen Welt, zu überdenken, abzulegen, und einen neuen
Weg abseits von Ausbeutung und reinem Gewinnstreben zu adaptieren. Doch ist die
Gier nicht stärker als menschliche Vernunft? Die Frage bleibt offen. </p>
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