<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ewa Ernst-Dziedzic</title>
	<atom:link href="https://ewaernst.at/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://ewaernst.at</link>
	<description>Politologin und Philosophin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 19 Oct 2025 18:26:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>en-US</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://ewaernst.at/wp-content/uploads/2025/10/cropped-fav_eva-32x32.png</url>
	<title>Ewa Ernst-Dziedzic</title>
	<link>https://ewaernst.at</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">165161164</site>	<item>
		<title>MENSCHENRECHTE IN IRAN UND AFGHANISTAN</title>
		<link>https://ewaernst.at/menschenrechte-in-iran-und-afghanistan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schöflinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 16:47:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenktag]]></category>
		<category><![CDATA[Genderapartheid]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ewaernst.at/?p=1969</guid>

					<description><![CDATA[Im Elise Richter Saal, benannt nach der ersten Frau, die in Österreich habilitierte und damit eine Uni-Professur belegte, gedachten wir den 2. Todestag der iranischen Freiheitskämpferin Jina Mahsa Amini. Die Situation für Frauen und Minderheiten, aber auch Oppositionelle im Iran und in Afghanistan ist desaströs. Es ist meine letzte Veranstaltung im Österreichischen Parlament und das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Elise Richter Saal, benannt nach der ersten Frau, die in Österreich habilitierte und damit eine Uni-Professur belegte, gedachten wir den 2. Todestag der iranischen Freiheitskämpferin Jina Mahsa Amini. Die Situation für Frauen und Minderheiten, aber auch Oppositionelle im Iran und in Afghanistan ist desaströs. Es ist meine letzte Veranstaltung im Österreichischen Parlament und das Thema könnte nicht passender zu meiner Arbeit der letzten fünf Jahre als Nationalratsabgeordnete sein: Grund- und Menschenrechte global, Demokratie &amp; Gleichheit für alle. Die Bewegung #womanlifefreedom steht wie kaum eine andere für den Kampf um Freiheit. Die Lage für alle, die sich nicht dem reaktionären Patriarchat im Iran und Afghanistan unterwerfen wollen, ist lebensbedrohlich und hat sich in den letzten zwei bis drei Jahren massiv zugespitzt. Während im Iran die Todesstrafe und Folter in Gefängnissen an der Tagesordnung sind, herrscht in Afghanistan seit der Machtübernahme der Taliban eine gewalttätige Genderapartheid, die ihres gleichen sucht. Seit August 2021 haben Frauen und Mädchen kein öffentliches Leben mehr, keine Bildung, keine Berufserlaubnis. Sie sind rechtelos. Danke an alle, die es möglich gemacht haben, dass wir diese Veranstaltung abhalten konnten. Fakt ist: Menschenrechte sind nicht nur universell, Menschenrechtsverletzungen haben massive globale Auswirkungen. Es braucht nicht nur internationale Solidarität, sondern die Internationale Staatengemeinschaft darf sich nicht länger an Terrorregime anbiedern. Wir müssen Gewalt und Unterdrückung mit Sanktionen und Gerichten begegnen. Wir müssen die iranische Revolutionsgarde endlich auf die Terrorliste setzen und dürfen nicht durch Verhandlungen mit den Taliban diese erst recht legitimieren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1969</post-id>	</item>
		<item>
		<title>GASP KONFERENZ IN BUDAPEST</title>
		<link>https://ewaernst.at/gasp-konferenz-in-budapest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schöflinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 15:48:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ewaernst.at/?p=1950</guid>

					<description><![CDATA[Die 25. INTERPARLAMENTARISCHE KONFERENZ für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GASP)&#160; fand im Rahmen der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft statt. An der Veranstaltung nahmen sowohl Mitglieder nationaler Parlamente der EU-Mitgliedstaaten als auch Mitglieder des Europäischen Parlaments teil. Aber auch Mitglieder nationaler Parlamente der Kandidatenländern der Europäischen Union sowie anderer europäischer Mitgliedsstaaten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p>Die 25. INTERPARLAMENTARISCHE KONFERENZ für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GASP)&nbsp; fand im Rahmen der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft statt. An der Veranstaltung nahmen sowohl Mitglieder nationaler Parlamente der EU-Mitgliedstaaten als auch Mitglieder des Europäischen Parlaments teil. Aber auch Mitglieder nationaler Parlamente der Kandidatenländern der Europäischen Union sowie anderer europäischer Mitgliedsstaaten der NATO waren vertreten. In diesem Setting haben wir intensiv darüber diskutiert, vor welchen außergewöhnlichen Herausforderungen Europa steht. Das umfasst ebenso die Auswirkungen des Angriffskrieges von Russlands gegen die Ukraine als auch andere geopolitische Herausforderungen. Die sich verschlechternde Situation der EU im globalen Wettbewerbs-Kontext, die allgemein fragile Sicherheitslage, die Migration, der Klimawandel und die demografische Veränderungen sowie die entsprechenden Trends bedürfen dabei unserer aufmerksamen Wachsamkeit.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1950</post-id>	</item>
		<item>
		<title>DEMOKRATIE STÄRKEN</title>
		<link>https://ewaernst.at/demokratie-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schöflinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 15:43:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Parlamentarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ewaernst.at/?p=1962</guid>

					<description><![CDATA[Demokratie ist nicht nur ein Recht, sondern eine gemeinsame Pflicht und die einzige Garantie für Freiheit. Rund um den Internationalen Tag der Demokratie haben wir im Rahmen eines Symposium im Österreichischen Parlament die Ergebnisse präsentiert, die unser „Netzwerk Demokratie“ &#8211; ein Zusammenschluss diverser Akteur:innen in Österreich &#8211; erarbeitet hat. Demokratien werden global gesehen zurückgedrängt. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Demokratie ist nicht nur ein Recht, sondern eine gemeinsame Pflicht und die einzige Garantie für Freiheit. Rund um den Internationalen Tag der Demokratie haben wir im Rahmen eines Symposium im Österreichischen Parlament die Ergebnisse präsentiert, die unser „Netzwerk Demokratie“ &#8211; ein Zusammenschluss diverser Akteur:innen in Österreich &#8211; erarbeitet hat.</p>



<p>Demokratien werden global gesehen zurückgedrängt. Die Schritte zur Entdemokratisierung und Richtung Autokratie laufen stets nach demselben Muster ab: Die Medienlandschaft wird geschwächt, am Rechtsstaat wird gerüttelt, Grund,- und Menschenrechte Stück für Stück abgeschafft. Beim Netzwerk „Chance Demokratie“ befassten wir uns ganz gezielt damit, welche Instrumente es braucht, um den Parlamentarismus zu stärken, das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen, die Medienvielfalt zu fördern, die Zivilgesellschaft einzubinden oder NGOs am Prozess der politischen Entscheidungsfindung teilhaben zu lassen.</p>



<p>Es liegt an uns allen, die Bedrohungen wie Populismus, Manipulation, Repression oder Angriffe auf die Justiz zu benennen und Überzeugungsarbeit für Demokratie allgemein zu leisten. Danke an alle, die hier seit Monaten engagiert daran mitarbeiten und an einem Manifest für Demokratie basteln. Demokratie ist zu wertvoll, als dass wir sie den Feinden der Freiheit überlassen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1962</post-id>	</item>
		<item>
		<title>GRAUSAME BESCHAFFUNGSPRAXIS</title>
		<link>https://ewaernst.at/grausame-beschaffungspraxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schöflinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 10:13:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsverletzung]]></category>
		<category><![CDATA[Organraub]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ewaernst.at/?p=1956</guid>

					<description><![CDATA[Organraub oder die erzwungene Organentnahme ist eine besonders grausame Menschenrechtsverletzung, die insbesondere in der Volksrepublik China System hat. China streitet diesbezügliche Vorwürfe vehement ab, jedoch gibt es erschreckende Berichte, die Einblick in die brutale Praxis gewähren. Bisher gab es keine Bemühungen, um eine unabhängige Aufklärung oder Strafverfolgung zu forcieren. Kranke können auf eine Organspende, etwa [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1080" height="730" src="https://ewaernst.at/wp-content/uploads/2024/09/signal-2024-09-24-164212_002-1-1080x730.jpeg" alt="" class="wp-image-1960"/></figure>



<p>Organraub oder die erzwungene Organentnahme ist eine besonders grausame Menschenrechtsverletzung, die insbesondere in der Volksrepublik China System hat. China streitet diesbezügliche Vorwürfe vehement ab, jedoch gibt es erschreckende Berichte, die Einblick in die brutale Praxis gewähren. Bisher gab es keine Bemühungen, um eine unabhängige Aufklärung oder Strafverfolgung zu forcieren. Kranke können auf eine Organspende, etwa ein Herz, eine Niere, eine Lunge oder eine Hornhaut angewiesen sein &#8211; das Problem kann uns somit alle betreffen. Organempfänger:innen ist das Leid der Betroffenen oftmals nicht bewusst. Häufig richtet sich die erzwungene Organentnahme gegen politisch unliebsame Personen wie Angehörige religiöser und ethnischer Minderheiten etwa der Fallun Gong, Uigur:innen oder Tibeter:innen. Oftmals wird für eine Organspende gar gezielt getötet. Hinzu kommt: dem verbrecherischen System liegt eine eindeutige Gewinnerzielungsabsicht zugrunde. Das heißt, aus dem Leid wird auch noch Kapital geschlagen. Ich habe mich lange im Österreichischen Parlament dafür eingesetzt, dass das Thema Beachtung findet. Der Nationalrat hat in der letzten Gesetzgebungsperiode so bereits zwei Mal Entschließungen dazu angenommen. Jetzt muss das Übereinkommen des Europarats gegen den Handel mit menschlichen Organen umgehend in Österreich ratifiziert werden. Ich danke dem Verein Falun Dafa und Julia Wikström für Ihre Unterstützung und ihren unermüdlichen Einsatz, damit dieses Unrecht ein Ende hat!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1956</post-id>	</item>
		<item>
		<title>FRIEDENSFACHKRÄFTE AUS KOLUMBIEN ZU BESUCH</title>
		<link>https://ewaernst.at/friedensfachkraefte-aus-kolumbien-zu-besuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schöflinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 10:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Delegation]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ziviler Friedensdienst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ewaernst.at/?p=1945</guid>

					<description><![CDATA[Der Zivile Friedensdienst war mir die letzten Jahre ein echte Herzensanliegen und so verfolge ich &#8211; trotz allen Rückschlägen und vorherrschender Kriegslogik &#8211; die Umsetzung dieses Projekts unbeeindruckt weiter. Aus diesem Grund tauschte ich mich kürzlich mit Mitgliedern der Friedensgemeinschaft San José de Apartadó aus dem Nordwesten Kolumbiens mit Yudis Alba Arteaga und José Roviro [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Zivile Friedensdienst war mir die letzten Jahre ein echte Herzensanliegen und so verfolge ich &#8211; trotz allen Rückschlägen und vorherrschender Kriegslogik &#8211; die Umsetzung dieses Projekts unbeeindruckt weiter. Aus diesem Grund tauschte ich mich kürzlich mit Mitgliedern der Friedensgemeinschaft San José de Apartadó aus dem Nordwesten Kolumbiens mit Yudis Alba Arteaga und José Roviro López Rivera aus.</p>



<p>Die Friedensgemeinschaft engagiert sich mit gewaltfreien Mitteln gegen Krieg, Gewalt und Vertreibung. Gleichzeitig setzt sie sich für ein friedliches Miteinander im Einklang mit der Natur ein. San José de Apartadó liegt in einer Region, die wegen ihres natürlichen Reichtums und ihrer wichtigen strategischen Lage seit Jahrzehnten umkämpft ist. Der Österreichische Versöhnungsbund und die Österreichische Organisation für Entwicklungszusammenarbeit Horizont 3000 unterstützen die Gemeinde seit 2006, vor allem durch Schutzbegleitungen. Neben den Bedürfnissen der Bewohner:innen haben wir uns über die aktuelle Sicherheitslage, die Rechte von Kleinbäuer:innen, den Bergbau sowie über Straflosigkeit bei Verbrechen ausgetauscht. Für mich ist klar: Wir setzen uns dafür ein, dass derartige friedensfördernde Projekte unterstützt und der Zivile Friedensdienst mit der Entsendung von Friedensfachkräften ins Ausland als eigenständiges Instrument der österreichischen Außenpolitik ausgebaut werden. Denn: wenn wir in Frieden leben wollen, müssen wir in den Frieden investieren. Danke für den Besuch!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1945</post-id>	</item>
		<item>
		<title>VERTIEFUNG DER BILATERALEN GESPRÄCHE</title>
		<link>https://ewaernst.at/vertiefung-der-bilateralen-gespraeche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schöflinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 10:23:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Delegation]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgisistan]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasiatische Freundschaftsgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ewaernst.at/?p=1939</guid>

					<description><![CDATA[Der Präsident des Parlaments der Kirgisischen Republik, Nurlanbek Shakiev, war mit einer Delegation aus Kirgisistan im Österreichischen Parlament zu Gast. Das Arbeitsgespräch mit Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und der anschließende Austausch mit der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Zentralasien waren eine ausgezeichnete Grundlage für die weitere Vertiefung der guten bilateralen und diplomatischen Beziehungen. Das Treffen ebnet mit Sicherheit den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Präsident des Parlaments der Kirgisischen Republik, Nurlanbek Shakiev, war mit einer Delegation aus Kirgisistan im Österreichischen Parlament zu Gast. Das Arbeitsgespräch mit Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und der anschließende Austausch mit der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Zentralasien waren eine ausgezeichnete Grundlage für die weitere Vertiefung der guten bilateralen und diplomatischen Beziehungen. Das Treffen ebnet mit Sicherheit den Weg für weitere Kooperationen &#8211; sei es auf dem Gebiet des Tourismus, der Ausbildung, zur Begegnung des Fachkräftemangels oder wirtschaftlicher Natur. Außenpolitische Themen sowie Fragen der Rechtsstaatlichkeit waren eben falls wichtige Diskussionspunkte, die offen und kritisch besprochen wurden. Sicher ist: Von einer Vertiefung der guten Beziehungen können beide Seiten nur profitieren. Auch ich habe wieder einiges dazugelernt: Das Durchschnittsalter der ca. 6,2 Mio. Einwohner:innen in Kirgisistan beträgt 25 Jahre, ein Drittel der Bevölkerung ist sogar unter 15 Jahren. Neunzig Prozent des Landes besteht aus Bergregionen &#8211; womöglich eine Idee für den nächsten Wanderurlaub? Danke an die Delegation für den Besuch bei uns in Österreich!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1939</post-id>	</item>
		<item>
		<title>AUFBRUCH UND WISSENSDURST</title>
		<link>https://ewaernst.at/aufbruch-und-wissensdurst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schöflinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 09:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Delegation]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasiatische Freundschaftsgruppe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ewaernst.at/?p=1935</guid>

					<description><![CDATA[Wo liegt Usbekistan und wieso ist das Land für Europa so interessant? Fragen wie diese höre ich als Vorsitzende der Freundschaftsgruppe Zentralasien öfter. Umso wichtiger war es, dass uns im Parlament eine hochkarätige Delegation aus dem Land besuchte, das seit den neunziger Jahren von Russland unabhängig ist und Kooperationen mit europäischen Staaten sucht. Unter der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wo liegt Usbekistan und wieso ist das Land für Europa so interessant? Fragen wie diese höre ich als Vorsitzende der Freundschaftsgruppe Zentralasien öfter. Umso wichtiger war es, dass uns im Parlament eine hochkarätige Delegation aus dem Land besuchte, das seit den neunziger Jahren von Russland unabhängig ist und Kooperationen mit europäischen Staaten sucht. Unter der Leitung von Alisher Kadirov war die Delegation aus Usbekistan besonders interessiert daran, wie unser demokratisches System funktioniert und wo es Schnittstellen mit Österreich gibt. Usbekistan gibt sich politisch neutral, auch wenn es keinen Hehl daraus macht, wie stark die Abhängigkeit v.a. im Bereich Handel und fossile Energien mit China und Russland ist. Gleich 60 Prozent der Usbek:innen sind unter 30, also sind auch Bildung sowie Ausbildung ein großes Thema: Mit dem Programm 2030 will die Regierung verstärkt im Bereich Tourismus und Pflege auf Ausbildung von Fachkräften setzen. Wir diskutierten neben der parlamentarischen und diplomatischen Ebene auch Kooperationen mit Universitäten sowie mit Fachhochschulen, engere wirtschaftliche Zusammenarbeit oder Österreichs Know how beim Denkmalschutz. Ein großer Wunsch ist eine direkte Flugverbindung in die Hauptstadt Taschkent, damit mehr Austausch auch in der Praxis gelingt. Danke an den usbekischen Botschafter Ambassador Bakhtiyor Ibragimov für die gute Zusammenarbeit!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1935</post-id>	</item>
		<item>
		<title>FAKE ELECTIONS</title>
		<link>https://ewaernst.at/fake-elections/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schöflinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 13:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Patenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlfarce]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ewaernst.at/?p=1931</guid>

					<description><![CDATA[FAKE ELECTIONS Russland inszenierte vor kurzem „Wahlen“ und obwohl vor allem in Moskau einige den Mut aufbrachten, gegen die diktatorische Herrschaft von Putin zu stimmen, nutzt er diese Wahlfarce, um seine Fiktion aufrechtzuerhalten. Denn Fakt ist: die Menschen durften zwar zu den Urnen gehen, aber die Beseitigung jeder Opposition in den letzten Jahren, die Repression [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>FAKE ELECTIONS</p>



<p>Russland inszenierte vor kurzem „Wahlen“ und obwohl vor allem in Moskau einige den Mut aufbrachten, gegen die diktatorische Herrschaft von Putin zu stimmen, nutzt er diese Wahlfarce, um seine Fiktion aufrechtzuerhalten. Denn Fakt ist: die Menschen durften zwar zu den Urnen gehen, aber die Beseitigung jeder Opposition in den letzten Jahren, die Repression gegenüber Andersdenkenden, die totale Kontrolle des Medienraums durch die amtierenden Behörden, die konsequente Verletzung der Menschenrechte sowie der Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit lassen Zweifel daran, ob diese Wahlen so genannt und anerkannt werden sollten. Dass keine Wahlbeobachter:innen der OSZE zugelassen wurden, bricht zudem die Vereinbarung, die Russland hierzu einging.</p>



<p>Am 18. März, ein Tag nach der Verkündung des Wahlergebnisses, jährt sich zudem die illegale Annexion von der Krim und der Stadt Sevastopol zum 10. Mal. Das sind die Wurzeln des Angriffskrieges gegen die gesamte Ukraine vor zwei Jahren. Die Tatsache bleibt bestehen: Die Krim ist die Ukraine, genauso wie Donezk, Cherson, Luhansk und Saporischschja. Dass Putin dort „Wahlen“ abhalten ließ, ist reine Demütigung der Ukraine, ja von uns allen. Damit zeigt er auf, wie er das Völkerrecht vor aller Augen mutwillig mit Füßen tritt.</p>



<p>Anlässlich dieser „Wahl“ und in Anlehnung an die Patenschaften, die wir für politische Gefangene im Iran oder Belarus übernahmen, erweitern wir die Aktion jetzt fraktionsübergreifend auf Russland. Es ist enorm wichtig, die Willkür des Regimes gegenüber Oppositionellen sichtbar zu machen. Ich übernehme die Patenschaften für Zarema Musayeva und Igor Baryschniko. Ich denke, es ist unsere Pflicht, diese Menschen zu unterstützen!</p>



<p>Zarema Musayeva, die 55-jährige, schwerkranke Mutter des tschetschenischen Menschrechtsaktivisten Abubakar Yangulbayev, ist in Nischni Nowgorod zu fünf Jahren Haft in einer Gefängniskolonie verurteilt. Morddrohungen gegen die ganze Familie sind an der Tagesordnung.</p>



<p>Igor Baryschniko wurde wegen angeblicher, öffentlicher Verbreitung von falschen Informationen über den Einsatz der russischen Streitkräfte zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Er erstellte Online-Beiträge über den Beschuss von Mariupol und das Massaker von Butscha.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1931</post-id>	</item>
		<item>
		<title>TURKMENISTAN &#8211; EINE ENTDECKUNGSREISE</title>
		<link>https://ewaernst.at/turkmenistan-eine-entdeckungsreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schöflinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 11:47:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckungsreise]]></category>
		<category><![CDATA[Parlamentarische Freundschaftsgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ewaernst.at/?p=1923</guid>

					<description><![CDATA[Als Vorsitzende der Parlamentarischen Freundschaftsgruppe Zentralasien wagte ich mich als erste in dieser Funktion in das unbekannte Land in einer geografisch und politisch schwierigen Region. Turkmenistan hat ein aktives Parlament und Wahlen, wird jedoch seit vielen Generationen totalitär regiert. Es liegt zu 95 Prozent in Wüstengebieten, grenzt im Süden an Iran und Afghanistan und im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als Vorsitzende der Parlamentarischen Freundschaftsgruppe Zentralasien wagte ich mich als erste in dieser Funktion in das unbekannte Land in einer geografisch und politisch schwierigen Region. Turkmenistan hat ein aktives Parlament und Wahlen, wird jedoch seit vielen Generationen totalitär regiert. Es liegt zu 95 Prozent in Wüstengebieten, grenzt im Süden an Iran und Afghanistan und im Norden an Usbekistan. Das Land am Kaspischen Meer ist seit dem Zusammenbruch der UdSSR 1991 unabhängig und distanziert sich bewusst vom russischen Einfluss. Es ist politisch und militärisch neutral und seit Kurzem Mitglied der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa).</p>



<p>Nach Angaben der Weltbank ist Turkmenistan eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder der Welt. Das kontinentale Klima macht es trocken, mit frostigen Wintern und extrem heißen Sommern. Turkmenistan ist der viertgrößte Erdgasproduzent der Welt. Das bringt einerseits zwar Wohlstand, verschärft aber andererseits die Klimafrage enorm. Umso mehr setzt das Land neuerdings auf Kooperation mit Europa, vor allem in Bezug auf Transformation hin zur erneuerbaren Energien. Über all dies konnte ich mit der Vize-Präsidentin des turkmenischen Parlaments, Dunyagozel Gulmanova, sprechen.</p>



<p>Mit der stellvertretenden Außenministerin, Mahri Bashimova, war die Debatte dreifach anregend: Wir sprachen nicht nur in drei Sprachen (Deutsch, Russisch, Englisch), sondern vertieften uns in die jeweilige Situation im Iran, Afghanistan und Ukraine, wo Turkmenistan eine Vermittlerrolle einnehmen will und vor allem auf humanitäre Hilfe setzt. Wichtig ist der Vize-Außenministerin auch der Bildungsbereich, in dem sie gerne auf mehr Kooperation mit Europa setzten will. Ein Goethe-Institut in der Hauptstadt Ashgabat beispielsweise sei ihr Traum, erzählt sie im Hinblick auf die erwünschte Öffnung des Landes.</p>



<p>Einzigartig war auch das Treffen mit der Vorsitzenden der turkmenischen Frauengewerkschaft, Akjemal Durdyyeva. Die Situation der Frauen im Land ist durchwachsen: noch immer sehr stark in traditionellen Rollen verhaftet, werden sie vom Staat finanziell unterstützt und von der Gesellschaft geachtet. In der Hauptstadt dürfen aber nicht nur ausnahmslos weißlackierte Autos fahren, sondern Frauen erst gar nicht. Oft werden sie ausschließlich als Mütter wahrgenommen, Scheidung oder alternative Lebensformen sind weiterhin tabu. Doch gerade am Frauentag vor Ort zu sein, ist besonders, denn alle weiblichen Angestellten und Arbeiterinnen haben frei und an jeder Ecke der Stadt gibt’s für sie Aufmerksamkeiten.</p>



<p>Ich bedanke mich für anregende Gespräche und die Betreuung vor Ort bei Kerimguly Geldiyev, dem Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses. Ich freute mich über das Treffen mit meinem Amtskollegen und Pendant als Vorsitzenden der bilateralen Gruppe Eshayev Yusuguly und seiner Vertretung. Gemeinsam haben wir die Lage in der Welt und die Möglichkeit einer weiteren Zusammenarbeit zwischen Europa und Zentralasien besprochen. Bei der kommenden IPU-Konferenz in Genf, wo Vertreter:innen bis zu 200 Parlamenten zusammen kommen, wollen wir unser Gespräch vertiefen. Wenn wir nicht wissen, was in der Welt passiert, bestimmt unser außenpolitisches Handeln das Nicht-Wissen. In diesem Sinne: Es war sehr lehrreich!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1923</post-id>	</item>
		<item>
		<title>ZUM TOD VON NAWALNY: AUFKLÄRUNG EIN MUSS</title>
		<link>https://ewaernst.at/zum-tod-von-nawalny-aufklaerung-ein-muss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schöflinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 10:11:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kranzniederlegung]]></category>
		<category><![CDATA[Kremelkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Nawalny]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ewaernst.at/?p=1916</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin zutiefst erschüttert. Das war &#8211; wenn man so möchte &#8211; ein Mord auf Raten. Die russische Gefängnisverwaltung, wo der 47-jährige Nawalny eine jahrelange Haftstrafe wegen Extremismus in einer Strafkolonie verbüßte, teilte kürzlich mit, dass der bekannteste Kreml-Kritiker Russlands verstorben sei. Nachdem Alexej Nawalny bereits 2020 einen Mordversuch mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok überlebte, war [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich bin zutiefst erschüttert. Das war &#8211; wenn man so möchte &#8211; ein Mord auf Raten. Die russische Gefängnisverwaltung, wo der 47-jährige Nawalny eine jahrelange Haftstrafe wegen Extremismus in einer Strafkolonie verbüßte, teilte kürzlich mit, dass der bekannteste Kreml-Kritiker Russlands verstorben sei. Nachdem Alexej Nawalny bereits 2020 einen Mordversuch mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok überlebte, war klar, dass bei einer Rückkehr nach Russland sein Leben weiter in Gefahr sein würde. Auch wenn ich nicht jede politische Ansicht Nawalnys geteilt habe, so ist festzuhalten, dass die Verfolgung von Oppositionellen und Andersdenkenden in Russland völlig inakzeptabel ist und jetzt noch einmal eine neue Dimension erreicht hat. Ich fordern eine rasche und unabhängige Untersuchung und Aufklärung zum Ableben von Alexej Nawalny.</p>



<p></p>



<p>Sollte es kein Unfall gewesen sein, käme der Zeitpunkt jedenfalls nicht überraschend. Gerade jetzt, kurz vor den Präsidentenwahlen im März 2024, überlässt der russische Diktator Putin nichts dem Zufall. Obgleich Putin sich des erneuten Wahlsieges schon vor den unfreien Pseudo-Wahlen gewiss sein kann, werden unliebsame Gegner vorsorglich ausgeschaltet oder Kriegsgegner – wie etwa Nadeschdin – erst gar nicht zur Wahl zugelassen. Zehn Jahre nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland, hat die staatliche Repression und Verfolgung in Russland gegenüber Kreml-Kritikern einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1916</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
